Je früher, desto besser: beim BU-Schutz nicht zögern

Gerade junge Menschen denken oft nicht ausreichend über ihren Versicherungsschutz nach – dabei profitieren sie am meisten von einem frühzeitigen Abschluss. Besonders die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nach Auffassung der NÜRNBERGER Versicherung Pflicht.

Experten der Versicherungsbranche sind sich einig: Wichtige Policen wie der Schutz vor Berufsunfähigkeit (BU) oder eine Pflegezusatzversicherung sollten bereits so früh wie möglich abgeschlossen werden. Versicherte sind so nicht nur rechtzeitig und umfassend abgesichert, sondern profitieren auch von günstigeren Konditionen. Timo Voß vom Bund der Versicherten (BdV) rät Arbeitnehmern über 30, sich zeitnah um alle wichtigen Policen zu kümmern.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer früh abschließt, profitiert

Besonders die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für alle Menschen, die auf ein regelmäßiges Einkommen angewiesen sind, um ihren Lebensalltag zu bestreiten, unverzichtbar. Auch Sascha Straub, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Bayern, betont, dass es empfehlenswert ist, sich bereits in jungen Jahren um einen leistungsstarken Vertrag zu bemühen – am besten schon während der Ausbildung oder mit Beginn des Studiums. Diese Auffassung zur Berufsunfähigkeitsversicherung teilt auch die NÜRNBERGER Versicherung: Junge, gesunde Menschen können sich bereits für vergleichsweise geringe monatliche Summen umfassend gegen den Verlust der Arbeitskraft absichern. Denn Vorerkrankungen, risikoreiche Tätigkeiten sowie der Faktor Alter wirken sich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf die zu zahlenden Beiträge aus. „Wer erst mit Ende 40, Anfang 50 oder noch älter eine BU abschließen will, ist schlicht zu spät dran für diese existenzielle Police“, warnt Sascha Straub.

Psychische Belastungen sind die Hauptursache für Berufsunfähigkeit

Doch nicht nur Beschäftigte, die sich bereits dem Renteneintrittsalter nähern, unterschätzen die Wahrscheinlichkeit, arbeitsunfähig zu werden: Gerade jüngere Arbeitnehmer, die erst ins Berufsleben gestartet sind, beschäftigen sich nicht ausreichend damit, ihren Lebensunterhalt langfristig abzusichern. Dabei belegen die Statistiken, dass Berufsunfähigkeit keinesfalls nur ein Problem der älteren Generation oder von Risikogruppen ist. Laut Daten des Statistik-Portals „Statista“ sind die Ursachen für die Arbeitsunfähigkeit zunehmend psychischer und krankheitsbedingter Natur. Das Klischeebild des Dachdeckers, der bei seiner körperlich anspruchsvollen Tätigkeit einen Unfall erleidet und infolgedessen nicht länger seiner Arbeit nachkommen kann, entspricht nur bedingt der Realität: Zwar gibt es auch weiterhin bestimmte Berufsgruppen, denen ein höheres Risiko der Berufsunfähigkeit zugeschrieben wird, die Hauptursache und der Grund, weshalb jeder Arbeitnehmer – ungeachtet des Berufsbildes – eine Berufsunfähigkeitsversicherung frühzeitig abschließen sollte, sind jedoch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout.

In rund 31 Prozent der Fälle sind diese der Grund dafür, dass ein Arbeitnehmer seiner Beschäftigung nicht länger nachgehen kann. Es folgen Erkrankungen des Bewegungsapparates (21 Prozent) sowie Krebserkrankungen (15 Prozent). Alles also folgenschwere Belastungen, die gleichermaßen Arbeiter und Büroangestellte treffen können. Auch bei Betrachtung der Altersverteilung wird deutlich, dass es sich um ein generationenübergreifendes Problem handelt: Bereits in der Gruppe der 20- bis 35-Jährigen werden sechs Prozent der Beschäftigten dauerhaft arbeitsunfähig und sind auf eine umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung angewiesen. Mit dem Alter steigt das Risiko zunehmend: Von den 56- bis 60-Jährigen werden 27 Prozent berufsunfähig. Die Experten der NÜRNBERGER Versicherung sind sich daher einig: Kein Risiko eingehen und eine Berufsunfähigkeitsversicherung am Besten so früh wie möglich abschließen.